Antwort auf ein Gedicht

Text: Andreas Schildt; Musik: Wolfgang Rätz - 1995

Ich lese deine Traurigkeit - in den Versen, die Du schriebst.
Sie nimmt mir wieder etwas Hoffnung weg, - die nur Du in mir erlebst.
Du weinst in die Vergangenheit. - Das gibt der Zukunft wenig Kraft.
Und der Ohnmacht wird zugeteilt - ein Platz in der Schlacht.

Deine Seele war ein Trümmerfeld. - Schon bevor ich dich gekannt.
Ich versprach Dir gemeinsam aufzubau’n - ein neues schönes Land.
Die Macht der Zeit und die Verletzlichkeit - haben Schilde angebracht,
die wir mit Liebe zertrümmern woll’n. - Zertrümmern woll’n in der Schlacht.
In der Schlacht von Gefühlen.

Ein Sternenschiff will ich am Tag, - dass ich zu Dir fliegen kann.
Durch den Schutz meiner Sicherheit - umhüllt Ruhe Dich dann.
Deine Küsse will ich in der Nacht - so dass ich spüren kann,
Vertrauen ist in Dir und mir - und entscheidend in der Schlacht.
In der Schlacht von Gefühlen.

play music (recorded 2021, Wolfgang Rätz)

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"Antwort auf ein Gedicht" ist meine letzte Zusammenarbeit mit Andy. Danach stürzte er richtig ab, und wir hatten lange keinen Kontakt mehr. Ich traf erst 2003 nur noch einen alten kranken Mann...